News 2018

BRH Landesübung in Bayern

Teil 1

Neues von der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. aus Mittelneufnach

Die BRH-Rettungshundestaffel Region Donau-Iller e.V. hatte am Samstag, den 20.10.2018 zur Landesübung Bayern im BRH – Bundesverband Rettungshunde e.V. geladen. Gekommen waren 42 Rettungshunde-Teams mit ihren Suchtrupphelfern aus 11 bayerischen BRH-Staffeln sowie zwei Diensthundeführer mit einem Mantrailer der Polizei Weißenhorn. Gesucht wurden insgesamt 53 Personen auf 2 Quadratkilometern Wald- und Feldgelände sowie ein Trail von 1600 m quer durch Senden. Dies entspricht ca. einer Fläche von 250 Fußballfeldern der Größe der Allianz Arena vom FC Bayern München.

Die BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. war mit einem noch ungeprüften Rettungshundeteam an der Übung beteiligt (die reinrassige Boumer Hündin Princesin Motte mit Hundeführerin Melanie Gräfin von Rowell zur Unterstützung, Suchtrupphelferin Andrea Merz, Susanne Schuster und Andreas Merz als Joker bei der Theorie, Fragen am Nachmittag beantwortete Andreas Graf von Rowell).

Unter Polizeikommissar Stefan Kränzle, der für die am Vormittag angesetzte Suche auf den 200 ha die Einsatzleitung übernahm, wurden die 42 Teams auf 3 Gebiete in den Bereichen Biberberg/Wallenhausen und Weißenhorn/Oberreichenbach zur Vermisstensuche eingeteilt und hatten 2 Stunden Zeit ihre Gebiete zu durchsuchen und anschließend freizugeben. Aufgebaut war die Suche am Einsatzszenario einer Explosion in einem Jugendlager, bei der alle anwesenden Personen sich in Panik in die umliegenden Gebiete flüchten. Bei der realitätsnahen Umsetzung wurde die BRH Rettungshundestaffel Region Donau Iller e.V. mannstark durch freiwillige Versteckpersonen der FFW Senden sowie der Abteilung Kinderfeuerwehr der FFW Biberberg, darunter 6 Kinder mit ihren Eltern, unterstützt. Nach erfolgreicher Suche von der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V., die 2 Jugendliche und einen Erwachsenen aufgefunden hatten. Vom Teil 2 der Übung berichten wir in der nächsten Ausgabe.

Quelle Text und Bild: Andreas Graf von Rowell / Der Staudenbote

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Kinderferienprogramm in Mittelneufnach mit der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

Teil 2 – Fortsetzung von der Ausgabe 2018/39

Viel Beachtung fand der Einsatzrucksack, unter anderem mit Kompass, GPS, Erste-Hilfe-Sets für Mensch und Tier, Pfotenschutz und Taschenlampe. Technisch Interessierte begeisterten sich für Navigation in unwegsamem Gelände und bei Nacht. Erklärt wurde auch, warum die Hunde eine Kenndecke und eine Glocke tragen und warum Gerätearbeit mit waagrechter Leiter, Tunnel, Wippe und Fassbrücke für Rettungshunde wichtig sind.

Anschließend ging es in die Praxis. Die Kinder durften sich großräumig im Wald verstecken. Die Hundeführer setzten ihre Hunde jeweils einzeln zur Suche an, dabei wurde unter anderem ein Laufrad Unfall simuliert. Groß war das Erstaunen bei den Mädchen und Buben, dass alle Kinder, innerhalb kürzester Zeit von den jeweiligen Rettungshunden gefunden wurden.

Zum Abschluss gab es noch ein Fragespiel, bei dem die Kinder ihr erlerntes Wissen über die Arbeit einer Rettungshundestaffel Preis geben konnten. Als Erinnerung an die gemeinsame Übung wurde ein Gruppenbild mit allen Beteiligten gemacht. Die Kinder waren kaum noch zu bremsen, die Hunde zum Abschied zu streicheln und für alle, ob Groß oder Klein, war es ein wunderschöner Samstagnachmittag.

Wollen Sie beim nächsten Kinderferienprogramm mit Ihrem Hund daran teil haben, dann laden wir Sie recht herzlich ein, bei einer oder mehreren Trainingseinheiten teilzunehmen. So haben Sie die Möglichkeit noch tiefer in unsere Welt einzutauchen und sich einen Einblick über Verein zu schaffen. Haben wir Interesse geweckt, dann melden Sie sich bei uns

BRH.Augsburg-und-umland@gmx.de

Quelle Text und Bild: Der Staudenbote

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Kinderferienprogramm in Mittelneufnach mit der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

Teil 1

Die BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. veranstaltete im Rahmen des Kinderferienprogramms eine Art „Heldentag“. Spaß, Spannung und Teamgeist standen im Mittelpunkt. Einige Mitglieder der Rettungshundestaffel Augsburg und Umland warteten am ausgemachten Treffpunkt mit einem ausgebildeten und drei in Vorbereitung befindlichen Rettungshunden. Bereits beim Aussteigen am Parkplatz herrschte große Freude beim Empfang durch die Hunde.

 

Zu Beginn erfuhren die Kinder Grundlagen über die Rettungshundestaffel. Der Vorsitzende der Rettungshundestaffel, Andreas Graf Riebler von Rowell, verdeutlichte, dass die Rettungshundestaffel nur aus ehrenamtlichen Mitgliedern bestehe, die jederzeit rund um die Uhr einsatzbereit sein müssen, ohne dafür bezahlt zu werden. „Warum machen Sie Rettungshundearbeit?“, wollte ein Mädchen wissen. Rettungshundestaffeln stünden für Kameradschaft, Zusammenhalt und Teamwork, meinte Andreas Riebler von Rowell . Es gehe darum, anderen zu helfen und sich in der Gesellschaft zu engagieren. „Das verschafft ein positives Gefühl Menschen in Not zu helfen. Unsere Rettungshundestaffel sucht in Zusammenarbeit mit Polizei, THW und Feuerwehr nach vermissten Personen oder nach Opfern bei Unfällen oder Naturkatastrophen."

Als er mitteilte, dass allein in Deutschland jährlich rund 100.000 Menschen als vermisst gemeldet werden, öffnete sich ungläubig der eine oder andere Kindermund. Viele Menschen, die nach Erdbeben oder Gasexplosionen verschüttet wurden, verdanken ihr Leben ebenfalls Rettungshunden. Hunde sind mit ihren feinen Nasen in der Lage, Menschen auch in großen Tiefen aufzuspüren und bewegen sich sicher in Schutt und Trümmern.

 

Weitere Informationen zu unserer Rettungshundearbeit folgen in den nächsten Zeitungsausgaben. Haben wir Interesse geweckt, dann melden Sie sich bei uns BRH.Augsburg-und-umland@gmx.de und machen einen Termin für ein Probetraining bei uns aus.

 

Quelle Text und Bild: Angelika Rosa und Andreas Graf von Rowell / Der Staudenbote

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Kinderferienprogramm in Mittelneufnach von der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Wollt ihr als Hauptpersonen miterleben wie eine Vermisstensuche mit Rettungshunden abläuft oder euch mal eine Gerätearbeit eines Rettungshundes ganz genau anschauen? Dann wäre das bestimmt eine tolle Gelegenheit für euch.

Ihr solltet nicht jünger als 8 Jahre sein und keine Angst vor Hunden haben. Da das Ganze am Waldrand stattfinden wird, bitte ältere, wetterangepasste Kleidung, die auch schmutzig werden darf und festes Schuhwerk anziehen. Bitte Brotzeit und Getränke selbst mitbringen.

 

Der genaue Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben. Max. 16 Kinder, also schnell anmelden unter Agvr@gmx.de (spätestens 1 Woche vorher) damit wir planen können.

Quelle Text und Bild: Der Staudenbote

 

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BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Teil 3

Wem gehören die Hunde unserer Rettungshundestaffel?

Alle Hunde sind Eigentum ihrer Rettungshundeführer, sie leben in deren Familien. Kosten für Futter, Tierarzt, Hundesteuer und ähnliches werden vom Hundeführer allein getragen.

Kann mein Hund so etwas auch?

Fast jeder arbeitsfreudige Hund kann Rettungshund werden. Er sollte zum Ausbildungsbeginn nicht älter als drei Jahre sein und keine Aggression gegen Menschen und andere Hunde zeigen. Grundsätzlich geeignet sind alle leistungswilligen, aufgeschlossenen Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Nervenstärke und Lernfreude mitbringen. Das spielerische Training kann bereits im Welpenalter beginnen.

 

Interessierte Zuschauer sind im regulären Training auf dem Gelände der Firma Miller Karl in Nettershausen nach Absprache herzlich willkommen. Wir laden Sie recht herzlich ein, bei einer oder mehreren Trainingseinheiten teilzunehmen. So haben Sie die Möglichkeit, noch tiefer in unsere Welt einzutauchen und sich einen Einblick über unseren Verein zu verschaffen. Haben wir Interesse geweckt, dann melden Sie sich bei uns BRH.Augsburg-und-umland@gmx.de und machen einen Termin für ein Probetraining bei uns!

Quelle Text: Andreas Graf von Rowell / Der Staudenbote

 

BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Teil 2

Wie effektiv arbeiten Rettungshunde?

Rettungshunde sind echte Supernasen. Sie können über eine Million Gerüche unterscheiden und sind in der Lage, verschüttete Menschen in den Trümmern noch unter 9 m Beton und Schutt zu orten. Flächenhunde nehmen menschliche Witterung bei guten Windverhältnissen über 200 Meter Entfernung wahr und suchen dicht bewachsene, unwegsame Gebiete von der Größe eines Fußballfeldes in nur zwei bis drei Minuten zuverlässig ab - auch bei Dunkelheit. So ersetzen sie im Einsatz mühelos eine Suchkette von bis zu 30 Personen.

Besondere Spezialisten sind Wassersuchhunde und Mantrailer. Wassersuchhunde zeigen Ertrunkene bis zu einer Tiefe von 50 m zuverlässig an. Mantrailer können den Geruchspartikeln einer vermissten Person noch 48 Stunden nach ihrem Verschwindem von ihrem letzten bekannten Aufenthaltsort aus sicher folgen.

 

Ich möchte die Rettungshundestaffel BRH Augsburg und Umland e.V. unterstützen. Was kann ich tun?

Sie können uns auf vielfältige Art und Weise in unserer Arbeit unterstützen. Durch eine Spende oder Fördermitgliedschaft. Wir freuen uns über jede Spende!

BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

Konto-Nr.: 527483

BLZ: 72069135

IBAN: DE26 7206 9135 00005274 83

BIC: GENODEF1LST

Bank: Raiffeisenbank Stauden eG

 

Selbstverständlich erhalten Sie eine von der Steuer absetzbare

Spendenquittung.Gerne werden wir Sie auch namentlich auf unserer Spenderseite nennen

Oder helfen Sie uns als Helfer und Versteckperson im Übungsbetrieb oder durch Anbieten von Trainingsgeländen wie Waldgebieten, Abrisshäusern oder Industrieanlagen - sei es zur einmaligen oder zur mehrfachen Nutzung.

Wir laden Sie recht herzlich ein, bei einer oder mehreren Trainingseinheiten teilzunehmen. So haben Sie die Möglichkeit noch tiefer in unsere Welt einzutauchen und sich einen Einblick in den Verein zu schaffen. Haben wir Interesse geweckt, dann melden Sie sich bei uns BRH.Augsburg-und-umland@gmx.de und machen einen Termin für ein Probetraining bei uns!

Quelle Text und Bild: Andreas Graf von Rowell / Der Staudenbote

 

 

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BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Teil 1

Was ist der Unterschied zwischen einer Hunderettungstaffel und einer Rettungshundestaffel?

Eine Hunderettung rettet meist Straßenhunde aus dem Ausland die in Tierauffangstationen kommen und dann auch oft getötet werden! Eine Rettungshundestaffel dagegen ist eine Organisation, die ehrenamtlich Rettungshunde ausbildet. Die Ausbildung eines Rettungshundes nimmt ca. 2.000 - 3.000 Übungstunden Zeit in Anspruch!

Werden Menschen in unübersichtlichen Wäldern oder Freiflächen gesucht, sind Rettungshunde unersetzliche Helfer. Auch nach Autounfällen kommen Rettungshunde oft zum Einsatz, wenn Verletzte im Schockzustand weglaufen. Sie schnell zu finden ist lebensrettend. Außerdem werden verwirrte, kranke und alte Menschen oder Kinder, die den Weg nach Hause nicht mehr finden, von Rettungshunden gesucht.

Viele Menschen, die nach Erdbeben oder Gasexplosionen verschüttet wurden, verdanken ihr Leben ebenfalls Rettungshunden. Hunde sind mit ihren feinen Nasen in der Lage, Menschen auch in großen Tiefen aufzuspüren und bewegen sich sicher in Schutt und Trümmern.

 

Weitere Informationen zu unserer Rettungshundearbeit folgen in den nächsten Zeitungsausgaben. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann melden Sie sich bei uns BRH.Augsburg-und-umland@gmx.de und machen einen Termin für ein Probetraining bei uns!

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Quelle Text und Bild: Angelika Rosa und Andreas Graf von Rowell / Der Staudenbote

 

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Rettungshundestaffel meets Kindergarten

 

Kindergarten Sonnenschein Mittelneufnach

Die Kinder der gelben Gruppe trafen sich am Freitag, den 08.06.2018 mit der Rettungshundestaffel am Fußballplatz in Mittelneufnach. Zu Beginn wurde den Kindern die Hunde und ihre Besitzer namentlich vorgestellt. Manche Hunde durften sogar gestreichelt werden, natürlich erst nach Absprache mit dem Hundehalter. Anschließend lernten die Kinder die einzelnen Geräte des Prüfungsparcours für Rettungshunde kennen. Dann präsentierten die einzelnen Hunde ihr Können auf dem Parcour. Die Kinder applaudierten begeistert. Außerdem erfuhren sie einiges an Fachwissen, unter anderem wie lange eine Ausbildung zum Rettungshund dauert, wie der „Arbeitsmantel“ der Hunde heißt und wie man die Windrichtung erkennt. Dann spielten die Kinder mit den Hunden „Versteckus“, was für die Hunde überhaupt kein Problem darstellte, sie fanden die Kinder innerhalb weniger Minuten. Zum Abschluss gab es eine Rätselrunde über das erlernte Wissen. Selbstverständlich konnten die Kinder alle Fragen mit Bravour beantworten.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten der Rettungshundestaffel, die den Kindern ein unvergessliches Erlebnis ermöglichten. Ihre GELBE Gruppe

 

Quelle Text und Bild: Der Staudenbote

 

Was ist ein Rettungshund?

 

Wofür brauchen wir Rettungshunde? Es kommt leider immer wieder vor, dass Menschen nicht mehr nach Hause zurückkehren. Bei einem Vermisstenfall stehen die Polizei, die Feuerwehr und andere Hilfsdienste immer wieder vor dem gleichen Problem: innerhalb möglichst kurzer Zeit soll mit den zur Verfügung stehenden Kräften ein möglichst großes Gebiet abgesucht werden, um den Vermissten zu finden. Zusätzliche Faktoren wie Witterung, Grund des Verschwindens (z.B. Suizidgefahr), körperlicher Zustand des Vermissten und die Geländebeschaffenheit können die Zeit bis zum Auffinden wesentlich verlängern. Es gilt jetzt alle zur Verfügung stehenden Kräfte möglichst effektiv einzusetzen. Der Mensch ist bei der Suche zum größten Teil rein auf seine Augen angewiesen. Selbst mit Taschenlampe ist bei Dunkelheit kaum eine effektive Suche möglich. Hier können unsere Rettungshunde wertvolle Unterstützung leisten: Der Hund ist dem Menschen durch seine Nase und die damit verbundene Riechkraft um ein Vielfaches überlegen. Dabei muss man sich nur einmal vorstellen, wie viele Helfer notwendig wären, um bei Dunkelheit ein unwegsames Waldgebiet von der Größe eines Sportplatzes abzusuchen. Ein gut ausgebildeter Rettungshund erledigt diese Aufgabe in wenigen Minuten. In ihrer Ausbildung haben die Suchhunde gelernt, menschliche Geruchspartikel auf große Entfernungen hin wahrzunehmen und das Auffinden einer vermissten Person durch Bellen, Bringseln oder Freiverweisen anzuzeigen. Vielleicht können Sie als Vier Pfoten- zwei Füsse Team Menschenleben retten. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann melden Sie sich bei uns. BRH.Augsburg-und-umland@gmx.de und machen einen Termin für ein Probetraining bei uns!

 

Quelle Text und Bild: Andreas Graf von Rowell / Der Staudenbote

 

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Spannende Suche

 

Schon wieder Neuigkeiten von der Rettungshundestaffel BRH Augsburg und Umland e.V. Viele Bürger der Gemeinden Schwabmünchen, Bobingen, Großaitingen, Krumbach und Thannhausen werden sich am 21./22.04.2018 gewundert haben, dass Mantrailhunde mit ihren Hundeführern in Uniform in ihrem Ort unterwegs waren und mit ihren Rettungshundeführern durch die Orte gelaufen sind.

Tatsächlich wurde hier niemand wirklich gesucht, sondern eine Mantrailhauptprüfung des BRH Augsburg und Umland e.V. als unparteiische Rettungshundestaffel durchgeführt. Viele werden sich nun fragen „Was ist ein Mantrailer?“ Mantrailhunde sind Rettungshunde, die ganz explizit eine bestimmte Person suchen. Wenn jemand vermisst wird, werden diese Hunde an dem Ort angesetzt, wo die vermisste Person zuletzt gesehen wurde. Der Hund bekommt einen Gegenstand als Geruchsprobe, der der vermissten Person gehört (z.B. Tuch, Jacke, usw.), um so die Fährte aufzunehmen. Diese Art der Suche gilt als sehr schwierig, da der Hund einen bestimmten Geruch aus all den anderen Gerüchen auf der Straße und Wegen herausfiltern muss.

Bei dieser Hauptprüfung wurden also 5 Suchpersonen in den verschiedenen Orten versteckt. Am Samstag gingen die Suchpersonen eine ihnen vorgegebene Route ab und die Hunde mussten diese dann am Sonntag herausfinden bzw. die gesuchte Person ausfindig machen. Leider ist es nur einem Team gelungen, diese Prüfung zu bestehen. Wir gratulieren diesem Team ganz herzlich.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung der Polizeidienststellen Krumbach, Schwabmünchen und Bobingen sowie allen freiwilligen Helfern der Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V., ohne diese so eine Prüfung nicht hätte stattfinden können. Wenn Sie mehr über die Rettungshundearbeit erfahren möchten oder Sie uns unterstützen wollen,  setzen Sie sich mit uns unter BRH.Augsburg-und-Umland@gmx.de in Verbindung.

 

Quelle Text: Angelika Rosa / Der Staudenbote

 

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Großer Tag für Tschako

Am 03.03.2018 hatte Tschako ja bereits die Vorprüfung erfolgreich bestanden (wir berichteten in Ausgabe 12 darüber). Und jetzt, 6 Wochen später war es soweit. Am 14.04.2018 reiste Tschako mit seinem Hundeführer Andreas Graf von Rowell zur Hauptprüfung zur BRH Rettungshundestaffel Donau Iller e.V.

 

Die Aufgabe der Prüfung lautete mehrere fehlende Personen nach einem Motorradtreffen, die teilweise dringend Medikamente benötigen zu finden. Die Suche fand in einem Areal von 30.000 m² statt. Die maximale Suchzeit betrug 25 Minuten. Hundeführer Andreas bestimmte mit Hilfe von Puder die Windrichtung, um somit die Einsatztaktik zu wählen. Er setzte den Hund in Position und gab das Kommando „Such“. Wie immer startet Tschako mit viel Elan los und schon nach kurzer Zeit zeigte er durch bellen einen Fund an. Unter einem großen Holzstoß lag ein regungsloser Mann mit Zweigen zugedeckt. In einem zugewachsenen Graben konnte Tschako kurz danach das zweite Opfer ausfindig machen. Laut Prüfungsordnung können bei einer Hauptprüfung zwischen einer und drei Personen versteckt sein. Das bedeutete also, dass auch nach einer dritten Person gesucht werden muss. Und tatsächlich, in einem sehr schwer einsehbaren Waldstück voller Dornenranken lag eine dritte Person. Tschako hat alle 3 Personen in einer Suchzeit von 11 Minuten angezeigt. Das ist schon eine Rekordzeit.

 

Die Rettungshundetaffel des BRH Augsburg und Umland e.V. verfügt also jetzt über den ersten geprüften Rettungshund mit 4 ausgebildeten Suchgruppenhelfern. Das Team muss jetzt nur noch mit dem entsprechenden Equipment ausgestattet werden, hierfür werden noch dringend Sponsoren gesucht. Wer Interesse hat die Staffel zu unterstützen, kann sich jederzeit unter BRH.Augsburg-und-Umland@gmx.de melden.

Quelle Text: Angelika Rosa / Der Staudenbote

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TEAMWORK der THW Jugend und der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Am Sonntag den 08.04.2018 fand ab 10 Uhr ein gemeinsames Training der THW Jugend Schwabmünchen und der BRH Rettungsstaffel Augsburg und Umland e.V. statt. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich beide Gruppen im Kieswerk Miller Karl in Nettershausen. Die Übung stand unter dem Motto „Grillunfall wegen Verpuffung durch Spiritus".

 

Zu Beginn stellte sich die Rettungshundestaffel den Jugendlichen vor und erklärte ihnen die Arbeit und die Aufgaben des BRH. Die Jugend des THW war sehr interessiert und stellte auch viele Fragen. Um die Theorie etwas näher zu bringen, zeigte Rettungshund Tschako verschiedene Übungen, die zur Trümmersuche benötigt werden, z.B. das Laufen über Hindernisse wie Leiter, Wippe und Tunnel. Mit Neuling Sam zeigte man dann wie die Ausbildung zum Rettungshund beginnt. Sehr interessant war auch der Vortag über die Wasserrettung mit Hunden und den damit verbundenen Gefahren. Dann begann das gemeinsame Training. Verschiedene Teilnehmer des THW wurden als Opfer mit diversen Verletzungen geschminkt, um den Ernstfall möglichst realistisch zu simulieren.Die Aufgabe der Rettungshunde war es jetzt die entsprechenden Opfer auf dem unwegsamen Gelände zu finden. Hierfür machte sich zuerst Angie mit Steffi dann Melanie mit Motte und zum Schluss Tschako mit Andreas auf den Weg. Alle Opfer wurden schnell gefunden und das THW Team zur Bergung gerufen. Die Jugendlichen mussten die Verletzten erstversorgen und den entsprechenden Abtransport einleiten. Die Geborgenen wurden fachmännisch auf Tragen fixiert und unter großer Kraftanstrengung in Sicherheit gebracht.

Am Ende konnten sich beide Teams beim gemeinsamen Mittagessen austauschen. Es war erstaunlich wie sehr die Jugend des THW an der Rettungshundearbeit interessiert war und für alle war es ein wunderschöner Tag. Die Rettungshundestaffel würde sich über ein weiteres gemeinsames Training sehr freuen. Wenn Sie mehr über die Arbeit des BRH oder des THW wissen möchten, beantworten wir gerne Ihre Fragen unter BRH.Augsburg‐und‐Umland@gmx.de

Quelle Text und Bild: Angelika Rosa / Der Staudenbote

Rettungshund Tschako hat ein Opfer gefunden. Dann wird sogleich die Bergung und Versorgung des Verletzten eingeleitet.

Quelle Bild: Daniel Kuchenbecker

Prinzessin Motte bei der Flächensuche nach den verletzten Grillopfern.

Quelle Bild: Daniel Kuchenbecker

Spürnasen üben den Ernstfall

 

Am Sonntag den 08.04.2018 fand ab 10 Uhr ein gemeinsames Training der THW Jugend Schwabmünchen und der BRH Rettungsstaffel Augsburg und Umland e.V. statt. In dem Training der THW-Jugend und der Rettungshundestaffel wurde eine Spiritusverpuffung nachgestellt. Dabei gilt es, schwere Verbrennungsopfer in unwegsamen Gelände schnell aufzuspüren und zu versorgen

 

Rettungshunde sind auch heute noch ein wichtiges Element bei der Suche nach vermissten Personen oder bei Verschüttungen durch Gasexplosionen. Darauf machte einmal mehr die Rettungshundestaffel Augsburg und Umland des Bundesverbands Rettungshunde (BRH) aus Mittelneufnach aufmerksam. Die Einsatzstaffel unter der Leitung von Andreas Graf Riebler von Rowell traf sich zusammen mit der Jugend des Technischen Hilfswerks (THW) Schwabmünchen in einer Kiesgrube in Nettershausen zu einem gemeinsamen Training.

Die Übung stand unter dem Motto, wie man einen Grill unter keinen Umständen anzünden darf. Dazu wurde anschaulich in unwegsamen Gelände eine Szene nachgestellt: Eine Person griff, um die Holzkohle schnell zum Glühen zu bringen, zu Spiritus als Brandbeschleuniger. Es gab eine Verpuffung. Dabei erlitten die umstehenden Grillfreunde schwere Verbrennungen. Andere standen unter Schock.

Die Aufgabe der Rettungshunde bestand darin, die Opfer in dem schwer durchdinglichen Gebiet zu finden. Dazu machte zuerst der sich in Ausbildung befindliche Rettungshund Angie mit Steffi Kessler, anschließend Melanie Gräfin von Rowell mit Prinzessin Motte und Rettungshund Tschako mit dem Staffelchef auf den Weg. Die vierbeinigen Spürnasen fanden die „Opfer“ schnell und zielsicher. Nach der Erstversorgung der Verwundeten wurde das THW-Team über Funk zur Bergung gerufen. Die Jugendlichen übernahmen die Verletzten und versorgten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Geborgenen wurden dabei fachmännisch auf Tragen fixiert und unter großen Kraftanstrengung in Sicherheit gebracht.

Zu Beginn des Szenarios erklärte der Leiter der Rettungshundestaffel der THW-Jugend die Arbeit und Aufgaben des BRH. Um die Theorie zu unterstreichen, absolvierte Rettungshund Tschako verschiedene Übungen, die Bestandteil der sogenannten „Trümmersuche“, also bei Verschüttungen nach Explosionen oder Erdbeben, sind. Fehlerfrei demonstrierte er das Laufen über Hindernisse wie Leiter, Wippe, Fassbrücke oder Tunnel. An Rettungshunde-Neuling Sam, der aus einer ausländischen Auffangstation stammte, präsentierte ein Staffelteilnehmer anschaulich den Beginn der Ausbildung zum Rettungshund.

Mantrailing-Prüfung

Weiter geht es für die Rettungshundestaffel Augsburg und Umgebung e.V. aus Mittelneufnach gleich am kommenden Wochenende. Dann richtet sie in Schwabmünchen die Mantrailing-Prüfung des BRH aus. Zu Gast sind Prüflinge aus ganz Deutschland.

Das Mantrailing ist ein Spezialgebiet des Rettungshundewesens. Hier sucht der Vierbeiner immer eine ganz bestimmte Person. Dazu erhält er einen Gegenstand, an dem der Geruch der vermissten Person haftet. In der Regel beginnt die Suche an der Stelle, an der die Person das letzte Mal gesehen wurde.

Am Wochenende läuft zunächst die „vermisste Person“ den Trail ab. Die Prüflinge werden dann per Los gezogen. Tags darauf müssen sie den Vermissten suchen.

Quelle Text: Siegfried P. Rupprecht / Augsburger Allgemeine

Teamwork: die Jugend des THW Schwabmünchen und die BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. bei einer gemeinsamen Übung.

Quelle Bild: Daniel Kuchenbecker

Neues von der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Einsatz für Tschako - Am Samstag, den 03.03.2018 um ca. 6.00 Uhr morgens macht sich Hundeführer Andreas Graf von Rowell mit seinem Hund Tschako auf den Weg nach Garmisch-Patenkirchen zur BRH RHS Zugspitz-/Karwendelregion e.V., um dort seine Vorprüfung abzulegen. Die Vorprüfung dient dazu, festzustellen, ob das Hundeteam bereit ist für die bevorstehende Hauptprüfung. Deswegen ist die Vorprüfung ein sehr wichtiger Bestandteil der Hauptprüfung.

 

Dann kam per Funk ein Notruf, ca. 3 km Luftlinie von der Olympiaschanze werden 3 Personen vermisst. Hundeführer Andreas bekommt Kartenmaterial für ein Gebiet von ca. 40.000 m² Suchgebiet. Er prüft mit Puder die Windrichtung und bringt Tschako in Startposition und gibt ihm das Suchkommando. Bereits nach 55 Sekunden zeigt Tschako durch lautes Gebell den Fund der 1. Person an. Eine 23-jährige Frau ohne Bewusstsein. Die Frau wurde in die stabile Seitenlage gebracht und die Rettungskräfte verständigt. Tschako ging wieder in Startposition und zeigte nach 1 Minute und 45 Sekunden den Fund der 2. Person an. Er musste sich hier durch hohe Schneeverwehungen kämpfen, da der stark alkoholisierte Mann ca. 3 Meter abgestürzt war. Nach weiteren 4 Minuten und 55 Sekunden konnte auch die 3. Person durch das Anzeigen von Tschako geborgen werden.

So könnte ein Rettungshundeeinsatz im wahren Leben aussehen. Für Tschako war das aber die Vorprüfung, die er mit einer Zeit von insgesamt 6 Minuten und 36 Sekunden von einer max. Suchzeit von 25 Minuten mit Bravour und der Bestnote 1 bestanden hat und das obwohl der bereits mehrfach geprüfte Hund längere Zeit wegen eines Bandscheibenvorfalls ausgefallen war. Ein besonderer Dank geht deshalb an die Tierarztklinik Babenhausen, die Tschako bestens behandelt hat.

Falls wir jetzt Ihr Interesse an der Arbeit mit Rettungshunden geweckt haben oder Sie uns unterstützen wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie sich unter BRH.Augsburg-und-Umland@gmx.de mit uns in Verbindung setzen.

 

 

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