News 2019

Einsatzübung bei Radersdorf der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

Am 12. Oktober 2019 trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein zum zweiten Mal in Radersdorf bei Kühbach zum Training im Maisfeldlabyrinth. Mit dabei waren Gäste der BRH Rettungshundestaffel Donau-Iller e.V. und der BRH Rettungshundestaffel Fürstenfeldbruck e.V. Die Mondkapsel war uns ja schon vertraut dachten wir ... außerdem verlegten wir den zweiten Durchgang des Suchtrainings ins gegenüberliegende Sonnenblumen- und Ackersenffeld.Die Rettungshundeführer mit ihren Hunden verbrachten dort einen anstrengenden Tag mit vielen, erfolgreichen Suchen. Vielen Dank für die Organisation an Andreas Riebler Graf von Rowell. Ein großes Dankeschön für das Coaching der Teams und für die vielen Tipps an Gabi Piskol, BRH Leiterin im Fachbereich Verweisanzeigen im Referat Ausbildung. Wir haben alle wieder viel gelernt und nehmen eine weitere große Erfahrung mit. Dankeschön der FamilieTyrolle die uns zum 2. Mal ihre beiden genialen Übungsplätze zur Verfügung gestellt haben. Damit wir unsere Rettungshunde sinvoll ausbilden, aber auch weiterbilden können, um wertvolles Menschenleben zu retten!

Wollen Sie mehr über unsere Rettungshundearbeit wissen, und sind daran interessiert mitzumachen mit oder ohne Hund, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter E.Mail AGVR@gmx.de

Wir infomieren sie gerne wie umfangreich unsere Rettungshundearbeit ist.

Quelle Text und Bild: Carmen Bader / Der Staudenbote

Sommerfest des Vereins Kinder psychisch kranker Eltern im Bezirkskrankenhaus Augsburg zusammen mit der BRH Rettungshundestaffel Augburg und Umland e.V.

 

Am 14. September 2019 war die BRH Rettungshundestaffel aus Mittelneufnach Augsburg und Umland e.V. eingeladen zum Sommerfest des Vereins Kinder psychisch kranker Eltern auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses Augsburg, Nähe Klinikum.

 

Das Grußwort sprach Landrat Martin Sailer, Verwaltungsratsvorsitzender und Bezirksrat, außerdem Unterstützer von „Compagnon“ (Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern). Angekündigt wurde unsere Rettungshundestaffel als Besuch und Vorstellung der vierbeinigen Helden der BRH RHS Mittelneufnach und Umland e.V. Die große Schar von Ärzten, Psychologen, Sozialbetreuern, Initiatoren, Eltern, Paten und Kindern begrüßten uns lautstark und folgten sehr interessiert den Ausführungen des Staffelvorstandes Andreas Riebler Graf von Rowell. Auch hier erfuhren die Zuhörer sehr viel über die Ausrüstung eines jeden Rettungshundeführers und seinem Rettungshund beim Einsatz. Hier ging es um Kleidung bzw. Schutzkleidung und den Erste-Hilfe-Koffer für Mensch und Hund, Navigation, Thermik, Funkgeräte und Marschverpflegung für die Zwei- und Vierbeiner und auch um Medikamente, die mitunter im Ernstfall mitzuführen sind.

Anschließend demonstrierten die Hunde ihre Geschicklichkeit in den Geräten. Aufgebaut war ein 5 Meter langer Tunnel, eine 1 Meter hoch quergelegte Leiter und eine Wippe. Danach wurde gezeigt, wie die Rettungshunde suchen vom Anfänger bis zum Profi Rettungshund, der die Versteckpersonen nicht nur fand, sondern auch seinem Rettungshundeführer durch unaufhörliches Bellen den Fund anzeigte.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung sowohl für die Zuschauer aber auch für die Fellnasen.

Wollen Sie mehr über unsere Rettungshundearbeit wissen, und sind daran interessiert mitzumachen mit oder ohne Hund, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter E.Mail AGVR@gmx.de

Quelle Text und Bild: Der Staudenbote

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Ein Rettungshund in Ausbildung bei einer Übung im Tunnel

Kinderferienprogramm

Warum Pudern wir den Wald, war dieses Jahr Thema vom Kinderferienprogramm bei der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. Am 31. August 2019 trafen wir uns im Wald von Mittelneufnach mit Kindern aus den umliegenden Ortschaften, um ihnen unsere Arbeit in der Rettungshundestaffel näherzubringen. Die Kinder lauschten sehr interessiert den Informationen des Staffelvorstandes Andreas Riebler Graf von Rowell und seinem Sohn Noah. Gezeigt wurden eine Vielzahl von Utensilien, die ein Rettungshundeführer bei einem Einsatz mit sich führen muss. Angefangen von einem Erste-Hilfe-Paket für Mensch und Hund, über Schutzkleidung für den Mensch (z.B. Helm und Sicherheitsschuhe) und auch Schutz für den Hund (z.B. Pfotenschutz) über mitzuführende Funk- und Navigationsgeräte wurde den Kindern so einiges erklärt. Außerdem haben die Kleinen auch erfahren, warum ein Rettungshundeführer Puder oder Seifenblasen bei einer Suche dabei hat. Um nämlich ein vorgegebenes Gebiet effektiv abzusuchen, verwendet man dieses, um die Windrichtung festzustellen und den Hund entgegen des Windes zur Suche anzusetzen. Natürlich müssen im eventuellen Einsatz noch viele andere Dinge im Rucksack sein und nicht zuletzt auch Verpflegung für den Mensch bzw. eine Ration Futter für den Vierbeiner. Am Schluss der Theorie beantworteten die Kinder einige Fragen über das Erlernte und wurden mit Gummibärchen belohnt. Natürlich haben sich die Kinder einzeln und auch mit erwachsenen Mitgliedern der Staffel versteckt und hautnah miterlebt, wie es sich im Ernstfall anfühlen würde, wenn sie von einem Rettungshund gefunden und verbellt würden. Zusätzlich zeigten die Rettungshunde eine Vorführung an Geräten. Die Hunde rannten durch einen Tunnel, balancierten über eine 1 m hoch quer gelegte Leiter, gingen hochkonzentriert über eine Wippe und zeigten ihr Können bis zum Detachieren.

Wollen Sie mehr über unsere Rettungshundearbeit wissen,dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter E.Mail AGVR@gmx.de

Quelle Text und Bild: Carmen Bader und Andreas von Rowell / Der Staudenbote

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Ein Wochenende in Mosbach

Vom 23. – 25. August 2019 haben sich 28 Hundeführer mit 63 Hunden von insgesamt 5 Rettungshundestaffeln in Mosbach angemeldet. Organisator war die BRH Rettungshundestaffel Region Donau-Iller e.V.

Geübt wurde sowohl Unterordnung/Geräte, als auch Gebäude, Trümmer, Flächensuche und Mantrailing. Die Trainingsorte waren zerstörte Straßenbahnen, Busse, Autos, Gebäude, verwüstete Tunnel, Trümmerkegel und vieles mehr. Hundeführer und Rettungshunde konnten sich richtig auspowern und erfuhren bei der Hitze auch ihre Grenzen. Natürlich kam auch die Theorie nicht zu kurz. Die Schulung umfasste Karte und Kompass, GPS, Thermik und Einsatztaktik. Die Kernfläche des Übungsgeländes beträgt 60.000 qm, die Gesamtübungsfläche 270.000 qm und verfügt über ein Ausbildungs- und Schulungszentrum für den Katastrophenschutz.

Zu guter Letzt bekam unser jüngster in BRH-Ausbildung befindlicher Rettungshundeführer Noah von Rowell sein erstes Leistungsheft für seine unermüdliche Anwesenheit und Ausdauer vom Referat Ausbildung und dem Landesvorstand Bayern überreicht, vertreten durch Petra Weisenheimer, Gabi Piskol und Claudia Schiller.     

 

Quelle Text und Bild: Carmen Bader

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Im Maislabyrinth

Wir trafen uns am 15. August 2019 in Radersdorf nahe Kühbach (Aichach) mit der Rettungshundestaffel Donau-Iller e.V. zum gemeinsamen Suchtraining. Nachdem die Vermisstensuche nicht nur im Wald, sondern auch im Freigelände auf Feldern stattfindet, muss natürlich auch die Suche in Maisfeldern geübt werden. Deshalb fand diese Übung hier statt.

Anlässlich - 50 Jahre Mondlandung - fanden wir eine Mondkapsel bei der Landung als Labyrinth vor. Es war schwer genug ohne GPS- und Netzempfang die einzelnen nummerierten Stationen als Versteckperson zu finden. Noch schwerer wurde es für die Hundeführer, als wir die Hunde zur Suche ansetzten, da man durch die engen Gänge des Labyrinths und die über 3 m hohen Maisstauden die Hunde mit ihren Glocken nicht mehr lokalisieren konnte und jeglicher Labyrinth-Plan nichts mehr brachte. Nichts desto trotz, die Hunde haben konzentriert gesucht und alle Versteckpersonen gefunden.

Ein großer Dank an Tyro Toys, dass sie uns ihr Maislabyrinth für Übungszwecke außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung gestellt haben. Es war ein sehr gutes Training, wir nehmen alle wieder viel Erfahrung mit. Vielen Dank an Andreas Riebler Graf von Rowell (1. Vorsitzender der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.) und Leiter der Trümmergruppe Bayern und Gabi Piskol (Vorsitzende und Ausbildungsleiterin BRH Rettungshundestaffel Donau-Iller e.V.) für die außerordentliche Gestaltung des Trainings.

Quelle Text und Bild: Carmen Bader / Der Staudenbote

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Vorschulkinder trafen auf Rettungshundestaffel

 

Am 10. Juli 2019 war es wieder soweit. Die Vorschulkinder des Mittelnaufnacher Kindergartens wurden zur Rettungshundestaffel auf dem Sportplatz eingeladen. Als die Kinder ankamen, wurden sie von Andreas und Melanie herzlich begrüßt. Anfangs bekamen die Kids einige sehr interessante Informationen über den Verein und ihren wichtigen Einsätze.

Dann wurde uns „Motte“, eine Hündin mit dem entsprechenden Zubehör vorgestellt. Einige Kinder trauten sich auch die Hundedame zu streicheln. Sie führte dann ihr Können an einigen Geräten vor. Nach getaner Arbeit gab es ein Leckerli und Applaus von allen. Anschließend durften die Buben und Mädchen noch mit dem Hund Versteck spielen. Das war für sie das größte Highlight. Natürlich wurden die Kinder sehr schnell aufgespürt.

Später wurde uns „Tschako“ vorgestellt, ein erfahrener und geprüfter Rettungshund mit einer super Spürnase, dieser fand die Kinder sogar noch schnell in ihren Verstecken. Am Ende gab es noch ein Rätsel für alle Beteiligten und eine kleine Belohnung. Wir sagen D A N K E an Andreas von Rowell und seine Frau Melanie, für einen erlebnisreichen Tag.

Ihr Kiga-Sonnenschein

Quelle Text und Bild: Der Staudenbote

Die BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. gründet die Trümmergruppe Bayern

In der letzten Zeit häufen sich Unfälle und Naturereignisse, bei denen Menschen zu Schaden kommen. Hier ist nicht nur der finanzielle Schaden immens, sondern auch die Sorge um das Wohl der Verunglückten. Bei Explosionen werden Verschüttete nicht selten zu spät, schwer oder gar nicht gefunden. 2006 der Einsturz der Schwimm- und Eislaufhalle in Bad Reichenhall durch Schneelast, Ende Mai 2019 die Gasexplosion im Allgäu, Juni 2019 die Explosion eines Wohnhauses in der Innenstadt von Wien, Flugzeugabstürze oder auch Erdbeben und Überflutungen ... die Liste der Unglücke könnte endlos weitergeführt werden. Dabei gibt es die biologische Ortung: DER RETTUNGSHUND. Diese Suchhunde mit Rettungshundeführer werden in der Fläche, also in der Vermissten- und bei der Trümmersuche zum Auffinden von Vermisten eingesetzt.

Deshalb hat der Vorsitzende der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V., Andreas Riebler Graf von Rowell, die Trümmergruppe Nordschwaben nun gegründet. In dieser neuen Gruppe sind hochmotivierte Teams bestehend aus ausgebildeten Rettungshunden mit ihren Rettungshundeführern und selbstverständlich auch Teams, die noch in Ausbildung sind und von den erfahrenen Spürnasen lernen wollen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie dies durch eine Mitgliedschaft in der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. tun. Gerne nehmen wir neue Rettungshunde mit ihren Rettungshundeführern in die Ausbildung auf. Natürlich sind Sie auch ohne Hund als Rettungshelfer oder Versteckperson willkommen, natürlich auch als Fördermitglied.

Um realitätsnah trainieren zu können, werden dringend Gewerbegebiete, Hallen, Firmenareale, Freizeitparks, gesicherte Abbruchhäuser und vieles mehr gesucht. Wenn Sie sich angesprochen fühlen und diese Ehrenamtlichen unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an Andreas Riebler Graf von Rowell, e-mail:brh.augsburg-und-umland@gmx.de. Dankeschön für Ihre Mithilfe

Quelle Text und Bild: Der Staudenbote

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Wiederholungsprüfung Fläche 2019

Ein Rettungshunde-Team der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. lieferte schon fast weltmeisterlich ab!

Jeder geprüfte Rettungshund mit seinem Rettungshundeführer muss sich jährlich erneut einer Prüfungskommission des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. stellen. Wieder einmal hat Andreas Riebler Graf von Rowell von der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. die jährliche Wiederholungsprüfung mit "Tschako" (Border Collie-Bernen Sennenhund-Mix) mit Bravour bestanden.

Im April 2019 stellte die BRH Rettungshundestaffel Region Donau-Iller e.V. ein ca. 30.000 qm Gebiet  zur Verfügung. Unter der Leitung des erfahrenen Prüfers Volker Marx, der schon seit 28 Jahren diesem Amt nachgeht, wurde ein Flugzeugabsturz nachempfunden. Weltmeisterlich stellte sich das Rettungsteam der vorgegebenen Situation. Rettungshund Tschako zeigte seinem Rettungshundeführer unter unermüdlichem Gebell sofort nach 2 Sekunden das erste Opfer von 3 Versteckpersonen an. Innerhalb der nächsten 8 Sekunden fand Tschako das zweite Opfer. So konnte das eingespielte Team binnen 42 Sekunden alle 3 Personen finden und die Opfer versorgen. Volker Marx verglich dieses überragende Ergebnis mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft, die in 42 Sekunden drei Tore bei einer WM erzielten!

Raiffeisenbank Stauden eG unterstützt lebens-rettende Spürnasen

 

Die BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. bekommt eine Spende über 500.- Euro.

Die Hunde der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. sind echte Lebensretter. Sie können Menschen noch unter neun Meter hohem Beton oder Schutt orten oder nehmen menschliche Witterung in unwegsamen Gebieten aus über 200 Metern wahr. Für ihre weitere professionelle Ausbildung überreichten am 21. März 2019 die Vorstände Herr Walter Knoll und Herr Thomas Walter dem Vorsitzenden der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V., Andreas Riebler Graf von Rowell, eine Spende über 500.- Euro aus dem Reinertrag des VR-Gewinnsparens.

 

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Mit der Spende unterstützen die Vorstände Walter Knoll und Thomas Walter (v.l.) die lebensrettende Arbeit der Hundestaffel. Andreas Riebler Graf von Rowell freut sich mit seinen beiden Spürnasen Tschako und Motte.

Casting der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

 

Mit so viel Resonanz habe er nicht gerechnet, gibt Andreas Graf Riebler von Rowell unumwunden zu. Der Chef der Rettungshundestaffel Augsburg hatte in dieser Zeitung zu einem Casting für angehende vierbeinige Lebensretter aufgerufen. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am 17. Februar 2019 auf dem Gelände einer Gerüstbaufirma 15 Hundeführer mit ihren Fellnasen ein.

Alleine die teilnehmenden Hunde vermittelten einen bunten Querschnitt der Rassen. Ein Belgischer Schäferhund platzierte sich neben einem Labrador, ein Beagle beschnupperte aufgeregt einen Border Collie und ein Schweizer Sennenhund begutachtete neugierig einen treuherzig dreinschauenden Mischling, um sich dann desinteressiert abzuwenden. Ziel der ungewöhnlichen Aktion war, künftige Rettungshunde zu rekrutieren, die mit ihren feinen Nasen zusammen mit ihren zweibeinigen Partnern nach Vermissten oder in Not geratene Menschen suchen sollten.

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Und so erklärte der Vorsitzende der Rettungshundestaffel den Teilnehmern erst einmal, was Rettungshundearbeit konkret bedeute. „Die Vierbeiner werden vor allem bei der Trümmer- und Flächensuche eingesetzt“, sagte Riebler von Rowell. Dabei machte er gleich den Unterschied deutlich. Trümmersuchhunde seien Spezialisten für die Suche nach verschütteten Personen. Bei der Flächensuche müsse ein Team im unwegsamen Gelände oder in großen Wäldern nach vermissten Menschen suchen.

Breiten Raum widmete das Casting dem Thema Grundausbildung. „Dazu gehören auch Karte und Kompass lesen, Erste Hilfe, Funkausbildung und Einsatztaktik“, machte der Staffelchef aufmerksam. Zudem „übersetzte“ er Begriffe wie Verbeller, Bringsler und Rückverweiser.

Doch dann ging es für die Teilnehmer in den Praxisbereich. Eine Gruppe setzte sich mit Gerätearbeit und Prüfungsvorschriften auseinander, die andere mit Problematiken bei der Suche nach Menschen. Wie es richtig gemacht werde, zeigten die bereits in Ausbildung befindlichen Vierbeiner der Rettungshundestaffel. Im Einsatz war auch der geprüfte Rettungshund Tschako. Er präsentierte sich als Profi. Eindrucksvoll war er in kurzer Zeit effektiv und zielstrebig erfolgreich.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Fachgesprächen und einer Feedback-Runde. Andreas Graf Riebler von Rowell wertete das Casting als „einen vollen Erfolg“. Jetzt komme es darauf an, wie viele Teilnehmer sich als künftige Lebensretter ausbilden lassen. Nicht alle Fellnasen eignen sich dazu. „Die Hunde müssen unter ständigem Gehorsam stehen“, so der Staffelchef. Oftmals seien beim Einsatz Gefahrenquellen zu berücksichtigen. „Auch dürfen sich die Vierbeiner nicht von Rauch, Feuer oder lauten Nebengeräuschen bei der Suche irritieren lassen.“ Aber er sei optimistisch. Das Casting habe gezeigt, dass der eine oder andere Vierbeiner das Zeug zum Rettungshund habe.

 

Quelle Text und Bild: Siegfried P. Rupprecht / Schwabmünchner Allgemeine

Rettungshunde-Casting bei der BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V.

Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren und Menschen in Not helfen? Sie haben Freude an der Arbeit mit Ihrem Hund und wollen ihn sinnvoll beschäftigen? Dann sind Sie beim Rettungshunde-Casting genau richtig. Wir suchen Verstärkung für unser Team und laden Sie am Sonntag, den 17.02.2019 um 10.00 Uhr in ein Waldgebiet bei Mittelneufnach zu einem Rettungshunde-Casting ein.

An diesem Tag wird Ihnen die Arbeit und die Ausbildung eines Rettungshundes vorgestellt. Häufig gestellte Fragen, wie beispielsweise „Sind mein Hund und ich überhaupt geeignet?“ oder „Wie zeitintensiv ist die Ausbildung zum Rettungshund?“, können geklärt werden. Nach einem kleinen Theorieteil, können Sie mit Ihrem eigenen Hund aktiv werden und verschiedene Stationen bearbeiten.

Als Rettungshund geeignet sind Hunde mittlerer Größe, die keinerlei gesundheitliche Einschränkungen haben. Der Hund sollte sich gut über Futter oder Spielzeug motivieren lassen, wesensfest und sozialverträglich sein. Die Ausbildung zum Flächensuchhund dauert ca. 2 - 3 Jahre und nimmt in der Woche ca. 5 - 8 Stunden in Anspruch. Neben der Arbeit mit dem Hund, muss auch der Hundeführer theoretisch geschult werden. Und damit man in einen realen Sucheinsatz darf, ist für das Hund/Mensch-Team eine bestandene Prüfung erforderlich!!

Haben Sie keinen Hund und wir haben Ihr Interesse geweckt, dann sind Sie natürlich als Helfer herzlich willkommen. Falls Ihr Interesse geweckt wurde, melden sie sich bitte per Whats App unter 0174/2184222 oder per E-Mail Brh.Augsburg-und-umland@gmx.de an. Mitzubringen sind neben guter Laune besonderes Leckerchen, welches ihrem Hund am liebsten ist (z.B. Käse, Thunfisch, Wienerle usw.) & Spielzeug. Die Kleidung sollte dem Wetter angepasst sein und festes Schuhwerk getragen werden. Eine genaue Wegbeschreibung/Treffpunkt erhalten Sie nach der Anmeldung ein paar Tage vorher.

Quelle Text und Bild: Andreas von Rowell / Der Staudenbote

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Jugendfeuerwehren und BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V

 

Die ruhige Zeit zwischen den Jahren nutzten wir gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren aus Wiedergeltingen, Türkheim, Irsingen und den BRH Rettungshundestaffel Augsburg und Umland e.V. für eine große Übung in einer Bad Wörishofer Abriss Brauerei samt Hotel. Am letzten Samstag des Jahres 2018 trafen sich unser Nachwuchs und Ausbilder mit den Rettungshundestaffeln aus Augsburg und Umland und Donau-Iller. Unser Ziel war es zum einen, den Ablauf des Einsatzes von Rettungshunden zu verstehen und zu unterstützen sowie das Vorgehen bei Zimmerbränden zu üben. Ein weiterer besonderer Übungsschwerpunkt galt dem gewaltsamen und gewaltlosen Öffnen von Türen. Hierzu nutzten wir die verschiedensten Hilfsmittel vom Löschgruppenfahrzeug. Neben dem bekannten Halligan-Tool kam dabei auch die Feuerwehraxt zum Einsatz.

Beeindruckend war selbstverständlich die Arbeit der Fellnasen. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit durchsuchten die Rettungshunde das komplette Gebäude (ein altes Brauereihotel mit zahlreichen Stockwerken und Kellergeschossen) nach „verschütteten“ Personen. Neben unserer Feuerwehrausbildung nutzten die Hundeführer dieses besondere Objekt auch für die Ausbildung der schnellen Schnüffelnasen.

Es war wirklich beeindruckend, wie z. B. Rettungshund Tschako oder Prinzessin Motte die Brauerei Löwenbräu und das zum Abriss vorbereitete Hotel, parallel abgesucht haben und alle 11 vermissten Personen schon nach kurzer Zeit gefunden haben. Respekt an die Spürrnassen und ihre beiden Hundeführer/in. Nach gut 7 Stunden intensiven Übens konnten die Jugendlichen mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen in das wohlverdiente Wochenende starten. Auch die Fellnasen der Rettungshundestaffel machten sich nach der gemeinsamen Übung auf den Heimweg.

Auf diesem Wege bedanken wir uns zum einen bei den Rettungshundestaffeln für den spannenden Einblick in die Arbeit sowie im Besonderen bei der Fa. Glass für die Nutzung des Abbruchgebäudes für unsere Übung.

Quelle Tex und Bild: Der Staudenbote

 

 

 

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